Warning: unlink(/www/htdocs/w012e616/annateresa/wordpress/wp-content/plugins/redux-framework/ReduxCore/inc/fields/typography/googlefonts.php): Permission denied in /www/htdocs/w012e616/annateresa/wordpress/wp-content/plugins/redux-framework/ReduxCore/inc/fields/typography/field_typography.php on line 945

Authentisch bloggen – Teil 2

Hier nun der zweite Teil meines Vortrags beim Workshop von blogger@work und trusted blogs zum Thema Authentizität beim Bloggen.
Du hast Teil 1 noch nicht gelesen? Dann bitte hier entlang.

Die Themenauswahl ist eins, aber was einen erfolgreichen Blog ausmacht ist die Nische in Kombination mit der Persönlichkeit / Authentizität des Bloggers. Was genau Authentizität ist und wie man authentisch bloggen kann, darum ging es ja schon in Teil 1.

Es gibt unglaublich viele Blogs und auch unglaublich viele Blogs zu unglaublich vielen unterschiedlichen Themen. Einfach losschreiben könnte man, aber es empfiehlt sich, sich eine Nische auszusuchen. Ein kleines Plätzchen im World Wide Web, welches also Du für dich beanspruchst und in dem Du dich ausbreiten kannst.
Nun gibt es in einer Nische oftmals nicht nur deinen Blog, es kann aber auch sein, dass Du eine ganz neue Nische entdeckt hast. Bei mir war das zum Beispiel vor zwei Jahren so. Es gab noch keinen deutschsprachigen Blog über das Zusammenleben mit schwierigen Hunden und bis jetzt – zwei Jahre später – gibt es keinen Blog, der genau in die gleiche Nische geht wie meiner. Es gibt immer mehr Blogger, die in ihrem Blog in die Richtung gehen, aber noch keiner hat sich so darauf spezialisiert wie ich.
Ich habe also mit meinem Blog, die für mich perfekte Nische gefunden und das kannst Du auch.

Deine perfekte Nische finden

Wenn es schon andere Blogs in deiner Nische geben sollte, dann stellt sich jetzt die Frage, wieso sollten die Leser deinen Blog lesen und nicht bei den altbekannten Blogs bleiben? Und hier kommt nun wieder die Authentizität ins Spiel. Klar, dein Schreibstil kann besser sein und deine Fotos auch – vielleicht ist dein Design auch einfach wunderschön, aber das sind nur Momentaufnahmen, dass was einem Leser lange im Gedächtnis bleibt bist Du und deine Person. Also die Person, die hinter dem Geschriebenen steht und auch dazu steht was sie schreibt. Denn seien wir mal ehrlich, wer zum Beispiel einen veganen Blog führt, der sollte sich schon mit dieser Ernährung identifizieren können und das Thema nicht doof finden, denn das wäre nicht sehr authentisch. 😉

Übrigens was ich dir noch ans Herz legen möchte, sehe die anderen Blogger nicht als Konkurrenz. So eine Denke bremst dich nur aus und Du schottest dich einfach von anderen ab und das ist das komplette Gegenteil von dem was auch hinter dem Bloggen steht, denn das ist die Verknüpfung und das Netzwerken mit anderen. Also sehe andere als Quelle von Inspiration und als Netzwerkpartner mit denen man auch tolle Aktionen gemeinsam starten kann.
Man meint vielleicht im ersten Moment, dass man kämpfen muss, wenn Du dich allerdings mit deinem Blog dort positionierst wo du hin möchtest und einfach du bleibst, dich nicht verbiegst, dann musst du andere nicht bekämpfen, sondern kannst tolle Aktionen mit anderen Bloggern starten. Zum Beispiel in dem du an einer Blogparade teilnimmst oder selber eine startest. Hier eine Facebook Gruppe, die sich nur um Blogparaden dreht. Also schließe dich lieber mit anderen Bloggern zusammen und kämpfe nicht gegen sie an. Auch das Vergleichen kann sich negativ beziehungsweise enttäuschent auf dich auswirken. Da vergleicht man Zahlen und Klicks und Interaktionen und man fühlt sich schlecht und klein. Aber vielleicht sprichst Du einfach andere Leser an und hast daher andere Interaktionsraten, also halte dich nicht an so Vergleichen auf, sondern sei der Blogger, der Du sein möchtest. Übrigens ist es auch sehr inspirierend sich mit Bloggern aus anderen Bereichen auszutauschen.

Wenn man mit Persönlichkeit bloggt, dann ist man angreifbar

Ich verrate dir eins, ich hab schon die ein oder andere Träne wegen meinem Blog vergossen, meist aus Zorn, weil ich zum Beispiel das Design zerschossen habe, manchmal aber auch wegen Hatern und schlechten Kritikern – hier meine ich nicht gerechtfertigte Kritik, denn die ist super und bringt einen weiter sondern von Kritiken, die irgendwo unter den Kniekehlen hängen.

Mit einer guten Kritik muss man einfach umgehen können. Sich den eigenen Text nochmal durchlesen und zum Beispiel sehen, dass der Text für einen selbst völlig klar formuliert ist, für eine andere Person aber eben nicht. Wenn ich eine solche konstruktive Kritik bekomme, dann schreibe ich gerne mal länger mit dieser Person, versuche sie zu verstehen und meine Texte so abzuändern, dass sie für eine dritte Person klar sind, denn klar schreibe ich meine Texte, aber wenn meine Texte falsch ankommen beim Leser, dann ist das ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache – hierbei meine ich nicht, denn Text umzuschreiben, so dass sie der Meinung eines anderen entspricht sondern, dass der andere den Text so versteht wie ich ihn gemeint habe – also das altbekannte Sender und Empfänger Problem. Dafür sind Kritiker gut, aber es gibt auch Menschen, die einfach nur trollen wollen und die können manchmal ziemlich unter die Gürtellinie gehen.
Wenn man nun mit Persönlichkeit bloggt, dann ist man natürlich viel angreifbarer in der Online-Welt, als wenn man sich hinter seiner virtuellen Maske verbirgt.
Also ja, man macht sich durch Authentizität durchaus angreifbar, aber man lernt wirklich damit umzugehen und die Trolle Trolle sein zu lassen 😉 Übrigens sind Trolle auch was tollest? Wieso denkst Du dir? Weil es bedeutet, dass du im Netz sichtbar bist. Also freu dich einfach über deinen nächsten Troll, lächle deinen Laptop/Pc/Tablet an und denke dir, danke ich bin sichtbar – das hilft wirklich und lass keinesfalls so ein Troll deinen Tag vermiesen.

Authentizität ist also nicht nur die Glaubwürdigkeit, die man zwischen den Zeilen ausstrahlen sollte, sondern auch die eigene Haltung zum Thema / zum Blog, unser Schreibstil, unsere Fotos und auch das Verhalten gegenüber unserer Leser.

Kleines Freebie

Hier habe ich noch ein kleines Freebie für Dich. Das ist ein kleines, aber feines Arbeitsblatt mit dem Du herausfinden kannst, ob deine Nische wirklich deine Nische ist.
Das Arbeitsblatt kannst Du ganz leicht hier herunterladen und dann in aller Ruhe ausfüllen.

No tags 0
1 Response

What do you think?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.