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Authentisch bloggen – Teil 1

Ich durfte bei dem wundervollen Workshop von blogger@work und trusted blogs als Speakerin dabei sein und da vielen der Vortrag sehr gut gefallen hat, dachte ich mir ich bringe ihn mal zu Papier – oder eher zur Tastatur – und mache ihn so für alle sichtbar. Es geht vor allem um die Authentizität beim Bloggen und was die Authentizität mit der Nische zu tun hat.

Was ist bzw. was bedeutet Authentizität und wieso will jeder authentisch sein?

Authentisch sein ist modern, es ist in. Ein Zug auf den jeder aufspringen möchte, doch wieso? Ganz vereinfacht gesagt FAKES kommen nicht gut an und werden auch meist ziemlich schnell durchschaut. Eine Maske ist eben doch nur eine Maske und das Bloggen – natürlich kommt es dabei auch auf das Thema an – ist ja doch etwas sehr persönliches. Allerdings merkt der Leser meist sehr schnell, wenn der Blogger einfach nur schreibt um zum Beispiel Klicks zu generieren und nicht wirklich hinter dem Thema steht.

Aber was bedeutet denn jetzt authentisch sein?

  • Echt sein
  • Sich nicht verstellen
  • Zu den eigenen Worten stehen

Betrachtet man das Thema von der psychologischen Seite dann gibt es bei der Authentizität vier erkennbare Grundpfeiler, laut der Definiton von Kernis und Goldmann.

Die 4 psychologischen Grundpfeiler der Authentizität

  • Motive, Werte, Gefühle, Bedürfnisse
  • Unvoreingenommene Verarbeitung von Informationen
  • Handlungen von einem selbst bestimmt sind
  • Offener Austausch von sozialen Beziehungen

Aber was heißen diese Grundpfeiler denn für uns als Blogger nun?

Übertragen auf einen Blog heißt das, dass wir einerseits zu unserer Meinung stehen sollten, aber auch kritikfähig und offen anderen Meinungen gegenüber bleiben sollen. Wir als Blogger schreiben über eine – über unsere Meinung – und da ist es ganz natürlich, dass unsere Texte auch von Menschen gelesen werden, die vielleicht anders denken. Hier kann es zu tollen Diskussionen, aber auch leider zu Hate kommen. Das sollte aber niemanden davon abschrecken seine kleine Online-Welt in Form eines Blogs aufzubauen und seine Meinung mit anderen Menschen zu teilen.
Die Konsequenz ist auch ein wichtiger Punkt, so heißt das für mich zum Beispiel, dass ich vor dem Schreiben immer noch mal schaue, passt das Thema zu meinem Blog. Ich habe für mich persönlich zum Beispiel gesagt, ich möchte nie Tipps zur Erziehung von Hunden auf meinem Blog preisgeben, nicht weil ich anderen keinen Erfolg mit ihren Hunden hinsichtlich der Erziehung gönne, sondern aus einem ganz anderen Grund.
Ein Hund ist auch ein Individuum und ich möchte nicht einfach über das Internet eine Art Anleitung geben, die wird von jemand nachgemacht wo es einfach nicht passt und dann bin ich vielleicht indirekt an irgendwelchen Dingen schuld. Das heißt für mich persönlich konsequent sein. Also passt der Text den ich gerade schreibe oder geschrieben habe zu meinem Blog und zu mir, das ist auch eine wichtige Frage, wenn man zum Beispiel gerade eine Kooperationsanfrage bekommen hat.

Was ist wichtig um beim Bloggen authentisch zu bleiben?

Als erster Punkt fällt mir da das Feuer für dein Thema und auch deine Wertvorstellung und Respekt ein. Wenn Du kein wirkliches Interesse hast für das Thema über das du schreibst, macht es erstens dir keinen Spaß und zweitens merken das die Leser. Da spürt man beim Lesen die Langeweile und er wer will das schon. Deine Werte zeigen sich neben den Themen, die du dir aussuchst auch in dem Umgang mit Hate und den generellen Umgang mit Kommentaren.

Neben der Leidenschaft steht als zweiter Punkt sofort Du. Du als Person, du als Persönlichkeit. Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber Du beziehungsweise deine Persönlichkeit, dass ist ein ganz großer Teil deines Blogs. Wie ich schon vorher gezeigt habe, klar schreibt man und man redet nicht mit jedem Leser einzeln, aber man kann einem Blog sehr viel Persönlichkeit einhauchen und durch diese Persönlichkeit wird dein Blog einzigartig und hebt sich von der Masse an Blogs ab.

Leidenschaft und Persönlichkeit ist schön und gut, daneben ist aber auch dein Standpunkt und natürlich deine Meinung, die du in deinem Blog vertrittst ein wichtiges Merkmal. Das zu sagen, was andere hören möchten ist immer leichter als mal gegen den Strom zu schwimmen, aber mit deinem Blog hast du die perfekte Möglichkeit das zu sagen was du möchtest. Du baust dir sozusagen deine eigene Welt in einem ganzen Universum. Also bestimme selber, was Du sagen möchtest und stehe zu deiner Meinung, deiner Leidenschaft, deiner Passion.

Zu guter Letzt zählt deine Beziehung zu den Lesern und wie baut man eine Beziehung auf? Natürlich durch Kommunikation – also durch zum Beispiel das Beantworten von Leserfragen. Du schreibst – vielleicht erst mal nur für dich, dann für ein paar mehr Leser und das Ganze steigert sich. Mit mehr Lesern kommen auch mehr Kommentare und ich verrate dir eins – Kommentare machen Arbeit. Ein Blogger, der nicht auf Kommentare antwortet, ist schnell mal unten durch. Denn was die Leser wollen, neben tollen Artikeln, Bildern und Co ist auch einen erreichbaren Menschen.

Wichtig: Authentizität und Werbung schließen sich nicht aus!

Authentisch kann man aber nicht nur zwischen den Zeilen sein sondern auch bei den Texten und Bildern

Wie?
Ganz einfach. Manch einer schreibt gefühlvoller, der andere eher aufgeklärt. Auch hier, finde ich, merkt man als Leser schnell, ob ein Blogger nur versucht so zu schreiben oder ob er wirklich so schreibt. Erst kürzlich ist es mir selber passiert, dass ein Text von mir fast geklaut wurde. Wieso fast? Naja er wurde kopiert und abgeändert. Blöd war nur, dass die Bloggerin, normalerweise gar nicht so schreibt wie ich und wir anscheinend viele überschneidende Leser haben und so kam es, dass ich am Abend einige Nachrichten und Kommentare auf meinem Blog hatte, ob das denn ein Gastartikel sei. Man sieht also, man kann auch authentisch oder eben auch nicht authentisch in Texten – in seiner eigenen Schreibe – sein.
Das gleiche gilt für die Bilder, denn wenn wir mal ehrlich sind, ein Blog ohne Bilder ist irgendwie trocken. Da kann der Text noch so gut sein, das Auge liest in diesem Fall halt auch mit – also sollte es immer, sonst wird Lesen schwer, aber naja 😉 Man will halt auch was sehen.
Auch hier kann man sich seinen eigenen Stil aufbauen, natürlich kann man sich von anderen inspirieren lassen, aber halt immer noch den eigenen Stil mit einfließen lassen, sonst weiß der Leser später gar nicht mehr ist er nun auf Blog A oder Blog B gelandet. Gerade in der Modebloggerwelt finde ich es sehr auffällig, dass es häufig leider nur einen oder zwei Stile zu geben scheint und wenn man dann auf einen Blog stößt, bei dem die Bilder einfach anders sind, dann ist schön und vor allem auffallend und einprägend.

Hier geht es zum zweiten Teil.

Als weitere Speaker waren übrigens mit dabei Tobias alias der Kuchenbäcker und Robert Weller.

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9 Responses
  • Stefan
    November 14, 2016

    Wirklich klasse auf den Punkt gebracht!

    • AnnaTeresa
      November 15, 2016

      Dankeschön 🙂 Freut mich, dass dir der Artikel gefällt.

  • Karin Immler
    November 14, 2016

    Guter Text, danke. Tja, auch Bloggen will gelernt sein. Und einfach nur dahin schreiben ist auf die Dauer sicher nicht das Richtige. Irgendwann durchschauen die Leser, ob man wirklich dahinter steht.
    Viele Grüße
    Karin Immler

    • AnnaTeresa
      November 15, 2016

      So sieht es aus und mit Herzblut dabei zu sein macht ja irgendwie auch viel mehr Spaß 😉

  • Farbenfreundin
    November 18, 2016

    Oh ja, Danke für die gute Zusammenfassung!

  • Lali
    November 21, 2016

    Schöner Beitrag – Authentizität ist das A und O! 🙂

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